Beton richtig anmischen mit dem Betonmischer

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Beton richtig mischen
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Die zentralen Bestandteile von Beton sind Wasser, Zement und Kies. Um mit diesen einzelnen Baustoffen eine gleichmäßige Masse herstellen zu können, braucht es das richtige Verhältnis. In der Regel empfiehlt sich die Mischung von 1 zu 4, das heißt, pro Schaufel Zement werden vier volle Schaufeln Kies oder Sand hinzugegeben.

Die Baustelle sollte jedoch gut vorbereitet sein, damit die Mischung ohne Verzögerung weiterverarbeiten werden und aushärten kann.

Die einzelnen Baustoffe in einer Maschine zu mischen, ist für Mischungen von über fünfundvierzig Litern geeignet, beispielsweise einem Fundament.

Ein Mischer kann kurzfristig, unkompliziert und schnell beim Baumaschinen Verleih Potrep in Holzwickede geliehen werden.

Vorbereitung der Baustelle

Bevor mit dem mischen vom Beton begonnen wird, muss die Baustelle entsprechend vorbereitet werden. Außer Zement, Wasser und Kies mit feiner Körnung werden auch Werkzeuge wie eine Schaufel, ein bis zwei Eimer und Handschuhe benötigt. Die Schubkarre dient zum Transport der Baustoffe und die Schaufel für die Befüllung des Mischers. Ein zusätzlicher Eimer mit sauberem Wasser für die Befüllung des Mischers wird ebenfalls benötigt.

Mischverhältnis festlegen

Bei der Entscheidung, den Beton selbst anzumischen, ist das richtige Mischungsverhältnis ausschlaggebend. Eine Einheit Zement kommt auf vier Einheiten Sand. Je flüssiger der frische Beton ist, desto leichter wird da Betonieren ausfallen; damit fällt aber auch die Trocknungszeit auch höher aus.

Beton mischen

Wenn das richtige Mischverhältnis vorbereitet ist, kann mit dem mischen begonnen werden. Die Mischmethode hängt davon ab, ob kleine oder große Mengen angemischt werden. Wenn ein Beton-Fundament geplant ist, benötigt es wesentlich mehr Beton und dafür empfiehlt sich, einen Mischer zu verwenden, damit die verschiedenen Baustoffe auch optimal untereinander vermischt werden können.

Anleitung zur Mischung im Betonmischer:

Bei laufendem Mischer werden zwei Drittel vom Wasser eingelassen, anschließend kommt zuerst das Kies und dann der Zement dazu und am Schluss das restliche Wasser. Der Mischer wird nun drei bis vier Minuten laufen gelassen, so dass der fertige Beton gleichmäßig durchmischt und an der Oberfläche leicht glänzend ist. Je nach der erreichten Konsistenz kann der Beton in die Form gegossen oder hineingeschaufelt werden. Für die Verdichtung empfiehlt sich bei einer größeren Fläche die Bearbeitung durch eine Harke.

Die optimale Konsistenz zeichnet sich dadurch aus, dass diese weder zu weich noch zu hart ist und einen leichten Glanz aufweist. Wenn aus dem gemischten Beton eine Kugel geformt wird und diese durch einen leichten Druck zerfällt, dann hat der Beton die richtige Konsistenz.

Große und kleine Mengen

Kleine Mengen sind schnell und einfach per Hand angemischt.

Bei größeren Mengen Beton ist ein Mischer definitiv von Vorteil.

Damit das Wasser besser dosiert werden kann, wird am besten ein Eimer oder eine Gießkanne verwendet.

Reinigung

Nach dem Gebrauch muss der Betonmischer sowie alle anderen Gebrauchsgegenstände umgehend mit Wasser gereinigt werden, weil der Beton sehr schnell aushärtet. Auch die Arbeitskleidung sollte in Wasser eingeweicht werden, denn ausgehärteter Beton lässt sich nur sehr schwer entfernen.

Informationen zur Nachbehandlung

Im Sommer darf der Beton nicht zu schnell austrocknen, in den Wintermonaten darf dieser nicht gefrieren. Für den entscheidenden Festigkeitsprozess muss die Temperatur im Winter über 10°Grad liegen. Im Sommer muss der Beton allenfalls abgedeckt oder bewässert werden.

Die Nachbehandlungszeit variiert je nach Sorte des Betons und der Witterung und kann von einem Tag bis zu einer Woche dauern. Ausschlaggebend dafür ist auch Mischverhältnis.

Informationen zur Aushärtungszeit

Der ausgehärtete Beton, welcher nicht trocknet, sondern abbindet, verfügt über zwei Eigenschaften: er schrumpft durch den Wasserverlust und verformt sich unter der Last.

Die Aushärtungszeit beträgt normalerweise achtundzwanzig Tage bis zur Erreichung von der Normfestigkeit, dies kann aber je nach Dicke der Betonschichten und der abweichenden Mischung sowie dem Mischverhältnis variieren.