Wie stelle ich einen Pool auf?

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Pool-Aufbau

Der eigene Pool im Garten ist ein kleines Stück Paradies auf der Erde. An warmen Tagen springen Groß und Klein gerne in das kühle Nass. Der Vorteil des eigenen Gartenpools liegt klar auf der Hand – wann immer man möchte, kann man in den Pool springen, ohne dafür extra zu einem Schwimmbad zu fahren, dort ewig in der Schlange zu stehen, um einen viel zu hohen Preis zahlen zu müssen. Dieser Ratgeber informiert Sie über alles, was Sie zum Thema Pool Aufstellen wissen müssen.

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Der Pool als Highlight im Garten

Was gibt es Schöneres als dem Sommer im eigenen Pool zu verbringen? Wer jetzt skeptisch ist und die Meinung hat, dass ein Pool ein teurer Luxus ist, dem sei gesagt, dass es inzwischen Poolarten für alle Preisklassen gibt. Welche das sind und wie hoch die Kosten für einen eigenen Pool im Garten sind, erklärt dieser Ratgeber.

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass der eigene Swimmingpool im Garten die Gelegenheit bietet, Sport zu machen. Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten, da es die Gelenke und Bänder schont. Dennoch trainiert das Schwimmen den ganzen Körper, stärkt die Kondition, Leistungsfähigkeit und Herz-Kreislauf-System. Zudem kommt der Stoffwechsel in Schwung, wenn man in das kühle Nass steigt.

Was ist der optimale Standort für den Pool im Garten?

Als perfekter Standort für den Gartenpool ist ein sonniger Platz am besten. Auf diese Weise kann man die Sonnenwärme zur Aufheizung des Wassers nutzen. Ein Pool, der in Richtung Südosten ausgerichtet ist, empfängt bereits am frühen Morgen die ersten Sonnenstrahlen. Darüber hinaus sind die Strom- und Wasserleitung im Garten entscheidend für die Standortwahl des Pools. Umso näher der Pool an den bereits verlegten Versorgungsleitungen, desto geringer sind die Kosten, mit denen man für die Errichtung des Pools rechnen muss. Abhängig von der Art des Pools ist auch der Untergrund entscheidend für den perfekten Standort des Pools im eigenen Garten.

Braucht man eine Baugenehmigung?

Genauso wie die bauphysikalische Lage ist auch der rechtliche Faktor für die Errichtung des Swimmingpools im Garten wichtig. Im Grunde genommen sollte man sich nach den örtlichen Vorschriften für den Pool vorab beim zuständigen Bauamt erkundigen. Die Vorschriften unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde und von Bundesland zu Bundesland.

Allgemein lässt sich aber sagen, dass für die Fertigbecken in der Regel keine Baugenehmigung benötigt wird, solange die Becken nicht mehr als 50 Kubikmeter Wasser fassen. Einige Bundesländer machen die Genehmigungspflicht erst bei 100 Kubikmetern fest. Größere Swimmingpools brauchen, je nach Bundesland und Volumen, eine behördliche Genehmigung. Der Antrag ist in der Regel kostenfrei.

Das zuständige Bauamt möchte in vielen Fällen stets informiert werden, wenn man einen Pool im eigenen Garten bauen möchte, und zwar zuerst über die Baumeldung und anschließend über die Umsetzung des Projektes. Hierfür muss eine Zeichnung vom Grundstück und Fotos eingereicht werden. Wenn der Gartenpool nicht im Vorhinein genehmigt werden muss, muss dieser allerdings planungsrechtlich zulässig sein.

Sichtschutz für den Pool

Die Privatsphäre ist beim Aufstellen eines Pools ebenfalls sehr wichtig. Im besten Fall stellt man sein neues Paradis hinter einer dichten Hecke, dann ist das Problem beinahe schon gelöst. Doch sollte das nicht der Fall sein, sollte man sich um einen optimalen Sichtschutz kümmern. Für einen langfristigen Sichtschutz kommt als Erstes das Anpflanzen einer immergrünen Hecke infrage. Hier kann man in erster Linie Glanzmispel empfehlen. Dieser Strauch ist immergrün und wächst sehr schnell. Allerdings hat diese Pflanze den Nachteil, dass sie alle zwei Jahre geschnitten werden muss.

Wer nicht warten möchte oder kann, greift am besten auf eine nicht natürliche Variante zurück. Hier ist ein Sichtschutzelement aus Weidengeflecht oder Holz perfekt. Diese gibt es in allen Formen und Größen. Zudem lassen sie sich schnell auf- und abbauen. Ein Sichtschutz aus Kunststoff ist ebenfalls optisch sehr ansprechend und das Material bietet den großen Vorteil, dass es deutlich langlebiger ist und man sich die regelmäßige Pflege spart.

Der perfekte Untergrund

Nun wo der ideale Standort und der Sichtschutz geklärt sind, geht es an den Untergrund für den Swimmingpool. Dieser sollte waagrecht sein, jeder Zentimeter Neigung wirkt sich auf den Wasserpegel aus.

Pooluntergrund begradigen

Wahrscheinlich haben die wenigsten Gartenbesitzer eine komplett ebene Fläche. Deshalb muss der Untergrund begradigt werden. Hierfür stehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Die erste Möglichkeit ist, dass man die Löcher und Unebenheiten mit gesiebtem Kies oder auch Gartenerde auffüllt. Die zweite Möglichkeit besteht darin, die oberste Erdschicht oder Grasnarbe vollständig abzutragen, hierfür muss unbedingt eine Richtlatte oder Wasserwaage verwendet werden.

Der Untergrund für den Pool muss frei von Ästen oder Steinen sein. Selbst kleine Steine können dem Pool gefährlich werden und Löcher in die Wand oder in den Boden des Pools stechen. Wenn der Pool jedes Jahr an derselben Stelle stehen soll, lohnt es sich, wenn man die Fläche pflastert oder verfliest. Wenn mal "schweres Gerät" benötigt wird, können sie es problemlos bei uns leihen

Schutzschicht unter den Pool legen

Wenn der Untergrund eben und glatt, sollte man eine Schutzplane auflegen oder verwendet ein Bodenvlies. So wird verhindert, dass sich unter dem Swimmingpool Unkraut verbreitet und schützt das Material gegen Druckstellen, welche dem Kunststoff auf Dauer schaden.

Wann ist der optimale Zeitpunkt für das Aufstellen eines Pools Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt, denn jeder hat andere Vorlieben. Es versteht sich von selbst, dass an seinen Pool im Garten in den Wintermonaten nicht aufstellt. Als kleiner Richtwert kann der Mai angesehen werden, sobald die Witterung es zulässt. Am besten man wartet die Eisheiligen ab, danach sollte es keinen Frost mehr geben.

Welche Poolarten gibt es und welche Vor- bzw. Nachteile bieten die einzelnen Arten

Stahlwandbecken

Vorteile

  • flexibel hinsichtlich Art der Aufstellung (als Aufstellbecken, teilweise oder komplett versenkt)
  • vergleichsweise unkomplizierter Aufbau
  • sehr gutes Preis/-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
  • für Rund- und Achtformbecken empfehlen wir eine Betonbodenplatte
  • für Ovalformbecken ist eine Betonbodenplatte sowie seitliche Stützmauern erforderlich
Styroporbecken / Schalsteinbecken / ISO-Massivbecken

Vorteile
  • einfaches Baukastensystem
  • gute Wärmeisolierung der Beckenwand
Nachteile
  • Styroporsteine müssen komplett mit Beton aufgefüllt werden
  • eine Betonbodenplatte ist immer erforderlich
Quick Up Pool

Vorteile
  • Aufbau innerhalb einer kurzen Zeit möglich
  • niedriger Preis
Nachteile
  • konstruktionsbedingt nicht übermäßig robust
  • nicht winterhart
Polyesterbecken

Vorteile
  • hohe Stabilität
Nachteile
  • Reparatur von Beschädigungen aufwändig
  • für Anlieferung und Abladung per Kran muss entsprechende Zufahrtsmöglichkeit bestehen
Edelstahlbecken

Vorteile
  • ansprechende Optik
  • sehr robuste Konstruktion
Nachteile
  • hoher Preis
  • aufwändige Basisreinigung des Edelstahls vor Saisonbeginn

Was beim Pool aufstellen zu beachten ist

Nachdem man sich für den richtigen Standort entschieden hat, gibt es einige Tipps, die es beim Aufbau des Pools zu beachten gibt.

1. Tipp – Nichts überstürzen

Wenn der Pool da ist, sollte der Karton vorsichtig geöffnet werden. Zudem empfiehlt es sich, wenn man den Karton aufhebt, da man den Pool darin über den Winter verstauen kann. So wird verhindert, dass der Pool verstaubt.

2. Tragen statt ziehen

Man sollte den Pool auf keinen Fall über den Boden ziehen, um Risse und Löcher in der Folie zu vermeiden.

3. Unterlegplane verwenden

Die Bodenplane schützt den Pool vor Beschädigungen. Dementsprechend sollte diese immer als Erstes ausgerollt werden, bevor man den Pool aufstellt.

4. Vorbereitet sein

Die Einzelteile sollte nach Anweisung zurechtgelegt werden. Die horizontalen Träger und T-Verbindungen lassen sich auf diese Weise schneller zusammenbauen.

5. Zu zweit geht es leichter

Wer sich für die Arbeit einen Helfer sucht, wird die Arbeit deutlich schneller erledigen. Gemeinsam kann man die Poolfolie leichter auslegen und ist wesentlich schneller beim Aufbau.

Da der Aufbau des Pools sich von Hersteller zu Hersteller und von Modell zu Modell unterscheidet, sollte man sich immer die Aufbauanleitung halten. So kann man den Pool ohne große Schwierigkeiten aufstellen.